**Kurz gesagt:** Eine Zigarre wird nicht wie eine Zigarette direkt angezündet, sondern in zwei Schritten: zuerst der Fuss über der Flamme „vorgeröstet“ (Toasting), dann erst der eigentliche Anzündvorgang unter leichtem Ziehen. Als Flammenquelle eignen sich Butan-Feuerzeuge oder geschmacksneutrale Zedernholz-Streichhölzer (Spills) – niemals ein herkömmliches Streichholz mit Schwefelkopf oder ein Benzinfeuerzeug, da beide den Geschmack verfälschen. […]
**Kurz gesagt:** Vor dem Anzünden muss der geschlossene Kopf der Zigarre geöffnet werden, damit Rauch durchziehen kann. Am gebräuchlichsten ist der gerade Schnitt mit einer Guillotine-Schere kurz oberhalb der Schulter der Zigarre. Wichtig ist dabei vor allem eines: nicht zu viel abschneiden, sonst löst sich das Deckblatt. ## Die drei gängigen Schnittarten **Guillotine-Schnitt (Straight Cut):** […]
**Kurz gesagt:** Das Zigarrenband (Vitola de Galera) identifiziert Marke, Linie und teils auch Herkunft der Zigarre. Historikern zufolge geht es auf den niederländischstämmigen Zigarrenmacher Gustave Bock zurück, der in den 1830er-Jahren als einer der Ersten seine für den europäischen Export bestimmten Zigarren mit einem signierten Papierring versah, um Qualität und Herkunft erkennbar zu machen. Heute […]
**Kurz gesagt:** Zigarrenformate – auch Vitolen genannt – unterscheiden sich in Länge und Ringmass (Durchmesser). Je grösser das Ringmass, desto mehr Deckblatt- und Einlagentabak kommen zum Tragen, was den Rauch in der Regel milder und komplexer macht. Je länger die Zigarre, desto länger die Rauchzeit. Die bekanntesten Formate sind Robusto, Corona, Toro, Churchill und Torpedo. […]
**Kurz gesagt:** Eine Zigarre besteht aus drei Schichten aus fermentiertem Tabak: der Einlage im Kern, dem Bindeblatt, das die Einlage zusammenhält, und dem Deckblatt, das die Zigarre umhüllt und ihr Aussehen sowie einen grossen Teil ihres Geschmacks gibt. Zusammen ergeben diese drei Elemente den sogenannten „Long Filler“-Aufbau, wie ihn hochwertige, handgerollte Zigarren verwenden. ## Die […]
Ein Whisky zeigt sich selten sofort. Wer zu schnell trinkt, nimmt vor allem Alkohol wahr und verpasst alles, was darunter liegt. Nimm dir deshalb Zeit für den Anfang: Glas leicht schwenken, kurz stehen lassen, dann mit offenem Mund riechen statt tief einzuatmen. So brennt es weniger in der Nase und die Aromen treten klarer hervor. […]





